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Verkehr & Umwelt
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Das Vorhaben UMBReLA, gefördert durch das BMU, soll bis zum Herbst 2011 umweltrelevante Ergebnisse von Feldversuchen und Forschungsprojekten insbesondere des BMU zur Batterie-elektrischen Mobilität zusammenführen. Eine umfassende Umweltbewertung, eine Aufbereitung der Ergebnisse als Online-Tool und die Gestaltung einer Internetplattform zu den aktuellen Forschungsaktivitäten aller Formen der Elektromobilität sind die Hauptziele des Vorhabens.

           
 

Ziel des Projektes

Das BMU fördert Forschung und Entwicklung im Bereich der Elektromobilität: So werden in den nächsten zwei Jahren zahlreiche Feldversuche und Forschungsprojekte mit Unterstützung des BMU durchgeführt. In den Vorhaben sollen z.B. Plug-In- und Voll-Elektromobile praxisnah getestet, Batterien weiterentwickelt, die stärkere Einbindung von regenerativen Energien durch Elektromobilität untersucht und die Recyclingmöglichkeiten von Batterien genauer analysiert werden.

Ziel des IFEU-Vorhabens UMBReLA ist es, die umweltrelevanten Ergebnisse aus den vom BMU initiierten Feldversuchen und Forschungsprojekten zu sammeln, zu analysieren und darauf aufbauend eine umfassende Umweltbewertung von Elektromobilität vorzunehmen. Damit soll das Vorhaben eine möglichst umweltverträgliche Gestaltung und Markteinführung von Elektromobilität unterstützen.

 
 
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Die vier Phasen
von UMBReLA

 

Die vom BMU unterstützten Forschungsprojekte bilden eine gute Grundlage für eine umfassende Umweltbewertung der Elektromobilität. Die Umweltbewertung berücksichtigt mit ihrem ökobilanziellen Ansatz den gesamten Lebensweg einschließlich der Herstellung und Entsorgung der Fahrzeuge und Bereitstellung der Energie. Zudem wird analysiert, wie die Fahrzeuge und die Infrastruktur genutzt werden, was wiederum Aussagen über den effizienten Einsatz der Fahrzeuge und die Verwendung erneuerbarer Energien ermöglicht.

1.) Metastudie zu den Umweltaspekten laufender Forschungsaktivitäten: Informationen über Umfang, Laufzeit, Einsatzgebiet, Fahrzeugtypen, wissenschaftlichen Hintergrund (ökologische Begleitforschung) und erwartete Ergebnisse laufender Forschungsaktivitäten werden gesammelt und ausgewertet.

2.) Umfassende Umweltbewertung: Auf der Basis der Metastudie wird eine umfassende Umweltbewertung der Batterie-elektrischen Elektromobilität vorgenommen. Dazu müssen u.a. die Strom- und Kraftstoffbereitstellung, die Produktion, die Entsorgung und das Recycling sowie die Varianten des Betriebs der Fahrzeuge untersucht und modelliert werden. Besonderer Fokus liegt auf wichtigen ergebnisrelevanten technischen Parametern und verschiedenen Einsatzmustern. Ihr Einfluss wird in Sensitivitäten, Fallstudien und Szenarien dargestellt. Zusätzlich werden Hochrechnungen zu Umweltwirkungen von Elektrofahrzeugen in Deutschland durchgeführt.

3.) Systembetrachtung Wasserstoff: Verschiedene Erzeugungspfade von Wasserstoff werden bilanziert und bilden die Grundlage für einen ökologischen Systemvergleich von Batterie-elektrischen und Brennstoffzellen-Fahrzeugen. Dabei wird die wasserstoffbasierte Speicherung von Strom aus erneuerbaren Energien analysiert und eine mögliche Systemintegration der Fahrzeuge in das Stromnetz untersucht. Die Umweltwirkungen über die gesamte Kette (Wasserstoffherstellung und Nutzung im Brennstoffzellen-Fahrzeug) werden denen von Batterie-elektrischen Fahrzeugen gegenüber gestellt.

4.) Homepage und Online-Tool: Eine Internetseite wird wichtige Informationen zu den betrachteten Forschungsprojekten geben. Zusätzlich lässt ein Online-Tool die Umweltwirkungen von Elektromobilität über den gesamten Lebensweg anhand von wichtigen Eingangsgrößen (z.B. Stromsplit, Nutzungsmuster) im Vergleich zu konventionellen Fahrzeugen ermitteln.

 
 
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Ansprechpartner

 

Hinrich Helms (06221/ 4767-33; hinrich.helms@ifeu.de)

 
 
 
 Druckversion  Link zu dieser Seite versenden Letzte Änderung: 06. 08. 2010

 

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