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Nachhaltiges Publizieren
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10.04.2013 Kaum eine Druckerei kommt heute mehr ohne Werbung für ihr "nachhaltiges Druckverfahren" aus. Doch was steckt dahinter? Worauf können Sie als Herausgeber einer Publikation oder als Leser einer Zeitschrift oder eines Buches achten, um sich keinen grünen Bären aufbinden zu lassen?
Das vom oekom verlag initiierte und vom BMU geförderte Projekt "Nachhaltig Publizieren – Neue Umweltstandards für die Verlagsbranche" hat die wichtigsten Kriterien hierfür untersucht – von der Papierwahl bis zu den Druckfarben. Seit August 2011 wurden gemeinsam mit dem IFEU, dem Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung Berlin sowie dem Umweltbundesamt einheitliche Kriterien für nachhaltiges Publizieren entwickelt und auf allen wichtigen Branchenveranstaltungen sowie in Expertenworkshops intensiv mit der Branche diskutiert. Die Ergebnisse sind nun ausführlich in dem Hintergrundpapier "Anforderungen zur Nachhaltigkeit bei Druckpapieren und in Druckprozessen" erschienen.
Eine Kurzversion – quasi das kleine Einmaleins des nachhaltigen Publizierens – finden Sie in der Broschüre "Ideen für grünere Seiten" (pdf 899 KB)
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Holzkaskaden – Regionale Strategie zum Ausbau der Bioenergie-erzeugung aus Holz
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28.03.2013 Im vom BMU geförderten Projekt "Holzkaskaden – Regionale Strategie zum Ausbau der Bioenergieerzeugung aus Holz" untersuchte das IFEU mittels ökobilanzieller Verfahren die ökologischen Auswirkungen von Holznutzungsstrategien im Rahmen der Kaskadennutzung im Vergleich zu den jeweiligen äquivalenten Produkten aus anderen Materialien und zu den äquivalenten Nutzenergien aus fossilen Energieträgern. - Der Schlussbericht liegt nun vor und kann hier abgerufen werden.
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Maßnahmenplan zur Umsetzung einer vorbildhaften klimafreundlichen Abfallentsorgung im Land Berlin
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20.03.2013 Im Auftrag der Senatsumweltverwaltung Berlin haben das IFEU Heidelberg und ICU Berlin die Entsorgung der 36 wichtigsten Abfallarten im Land Berlin hinsichtlich ihrer Klimaverträglichkeit untersucht. Die Bestandsaufnahme im Jahr 2010 zeigte, dass die Entsorgung von 6,7 Mio. Mg Abfall im Land Berlin zu einer beachtlichen Treibhausgasentlastung in Höhe von -900.000 Mg CO2-Äquivalenten führte. Durch Optimierungen der Entsorgung der Hälfte der untersuchten Abfallarten und durch eine gesteigerte getrennte Erfassung von trockenen Wertstoffen und Organik kann die Entsorgung der Abfälle aus dem Land Berlin einen zusätzlichen Treibhausgasminderungsbeitrag in Höhe von -248.000 Mg CO2-Äquivalenten erzielen. Auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse wurde ein Maßnahmenkatalog erstellt, in den auch die Ergebnisse aus dem konstruktiven Austausch mit relevanten Akteuren einflossen.
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Nachhaltige Biokraftstoffe aus Entwicklungsländern - Richtlinienvorschlag auf UN-Konferenz positiv aufgenommen
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18.03.2013 Mehr als 50 Teilnehmer aus 23 Ländern haben das Biofuels Screening Toolkit auf einer internationalen Konferenz der UNIDO (United Nations Industrial Development Organization) in Wien positiv bewertet, in der die Ergebnisse eines Forschungsprojekts Global Assessments and Guidelines for Sustainable Liquid Biofuel Production in Developing Countries vorgestellt wurden. Das Toolkit ist ein zentrales Ergebnis des von der Global Environment Facility (GEF) geförderten Forschungsprojekts, das vom IFEU zusammen mit anderen Forschungspartnern durchgeführt wurde.
Bernd Franke, Fachbereichsleiter am IFEU und wissenschaftlicher Koordinator des Projekts erläutert: "Das Biofuels Screening Toolkit wird dabei helfen, klare Prioritäten für zukünftige Arbeiten und Investitionen in GEF- Biokraftstoffprojekten in Entwicklungsländern zu setzen. Wir sind zuversichtlich, dass es, da auf solider wissenschaftlicher Analyse basierend, sowohl für Entwicklungsländern die Förderanträge stellen als auch für GEF nützlich ist." Kernstück des Toolkit ist der vom IFEU entwickelte Treibhausgasrechner für 74 verschiedene Szenarien, der auf der Konferenz von Susanne Köppen vorgestellt wurde.
Details und Downloads auf der Projekt-Website
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ENZO2 - Treibhausgasberechnungs-Tools durch die BLE anerkannt
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14.03.2013 Die Treibhausgasemissionen, die bei der Herstellung von Biokraftstoffen und von flüssigen Bioenergieträgern entstehen, müssen nachvollziehbar berechnet werden. Dieses schreiben die geltenden Nachhaltigkeitsverordnungen vor. Dazu hat das IFEU mit finanzieller Förderung des BMU das Tool ENZO2 entwickelt. Dieses Tool wurde jetzt von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) als Rechengrundlage für die Zertifizierung offiziell anerkannt.
Das Tool kann zur Ermittlung der tatsächlichen Werte für Pflanzenöle, Biodiesel sowie Ethanol aus Getreide, Zuckerrübe und Zuckerrohr genutzt werden. Es ermöglicht die Berechnung aus Sicht des Einzelakteurs, die Summierung der Werte über die Herstellungskette sowie die Kombination mit Teilstandardwerten und ist mit dem EU-Projekt BioGrace harmonisiert.
Zum Rechner und zu weiteren Informationen ...
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Heidelberger Masterplan
100 % Klimaschutz –
1. Bürgerkonferenz
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24.02.2013 Heidelberg will bis ins Jahr 2050 mindestens 95 % der Treibhausgasemissionen einsparen. Diese fachlich und vor allem in der Umsetzung ambitionierte Initiative der Stadt Heidelberg wird vom BMU im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert. IFEU begleitet das Vorhaben wissenschaftlich und ist auch in den Prozess der Beteiligung der Akteure und engagierter Bürger eingebunden.
Bei der "1. Bürgerkonferenz" zum Heidelberger Klimaschutz unterstrichen der Heidelberger Oberbürgermeister Eckart Würzner und der Umweltminister des Landes, Franz Untersteller, die Bedeutung derartiger Aktivitäten für den Klimaschutz in den Kommunen und im Land. Martin Pehnt (Foto) erläuterte die wissenschaftliche Konzeption des Masterplans. Anschließend diskutierten die über 100 Teilnehmer in Arbeitsgruppen ihre Vorstellungen von lokalem Klimaschutz.
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Umweltminister
Franz Untersteller zu Besuch im IFEU
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22.02.2013 Wie kann die energetische Sanierungsrate des Gebäudebestandes in Baden-Württemberg weiter gesteigert werden? Gibt es neue Ideen für die Nachhaltigkeitsstrategie und die Ressourcenpolitik des Landes? Und wie können abfallwirtschaftliche Maßnahmen die Ressourcenpolitik unterstützen? Darüber informierte sich der Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes Baden-Württemberg, Franz Untersteller, am 22. Februar bei einem Besuch des IFEU. Er diskutierte mit Fachleuten des Instituts über die Weiterentwicklung des kommunalen Klimaschutzes. Dabei betonte er die strategische Bedeutung der Kommunen in der Umweltpolitik des Landes. Anschließend eröffnete Minister Untersteller im Heidelberger Rathaus die erste Bürgerkonferenz im Rahmen des Masterplans "100 % Klimaschutz für die Stadt Heidelberg".
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Blog
Nachhaltige Wissenschaft
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19.02.2013 Der Blog Nachhaltige Wissenschaft wird seit Mitte Februar gemeinsam vom Netzwerk Ecornet und dem Verbund für nachhaltige Wissenschaft (NaWis) getragen.
Der Blog gibt einen Überblick über die Aktivitäten beider Netzwerke sowie über Initiativen und Projekte zu einer nachhaltigen Wissenschaft auf nationaler und internationaler Ebene. Das IFEU ist Mitglied im Ecological Research Network "Ecornet" der freien Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschungsinstitute in Deutschland und unterstützt die Ziele des Blogs, der Anstöße zur Umgestaltung des Wissenschaftssystems für eine verbesserte Nachhaltigkeitsforschung und -lehre geben möchte.
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Pedelec-Feldversuch - Teilnehmer gesucht
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08.02.2013 Elektrische Zweiräder auf der Überholspur: Während die Elektroautos nur schwer in Fahrt kommen, ist das Pedelec bereits gelebte Realität auf unseren Straßen. 2012 wurden deutschlandweit etwa 400.000 Elektrofahrräder verkauft. Die wachsende Verbreitung von Pedelecs im privaten Bereich wirft neue Fragen innerhalb der Mobilitätsforschung auf - insbesondere in Bezug auf die tatsächliche Alltagsnutzung.
In dem vom Bundesumweltministerium (BMU) geförderten Projekt 'Pedelection' untersuchen das Institut für Transportation Design (ITD) der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig (HBK) und das IFEU gemeinsam die Verlagerungseffekte und mögliche Umweltentlastungspotenziale durch Pedelecs in einem Feldversuch.
Besitzen Sie bereits ein Pedelec oder planen in Zukunft die Anschaffung eines Elektrofahrrads? Wollten Sie sich schon immer mal als Forscher/in betätigen? Dann werden Sie doch einfach Mitglied der „Pedelection-Familie“ und informieren Sie sich hier über Ihre Teilnahme an der Studie. |
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Dämmrestriktionen
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12.12.12 Der Energiebedarf im deutschen Gebäudebestand soll bis 2050 um 80 % gesenkt werden. Die Dämmung der Gebäudehülle ist ein Mittel, um dieses Ziel zu erreichen. Aber können wirklich alle Bauteile gedämmt werden? Welche technischen Hemmnisse stehen einer umfassenden Dämmung im Weg und wie viel Heizwärme geht durch sie verloren? In einem BMU-geförderten Forschungsprojekt hat das IFEU zusammen mit der Beuth Hochschule für Technik Berlin eine Umfrage unter Energieberatern durchgeführt sowie ein Rechenmodell entwickelt, mit dem die zu erwartenden Wärmeverluste von zu niedrigen Kellerdecken, denkmalgeschützten Fassaden oder innengedämmten Fachwerkhäusern berechnet werden können.
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Internationaler Workshop zu Treibhausgasquantifizierung im Transport – IFEU stellt aktuelle Studie vor
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12.12.12 In Chinas Metropolen nimmt der Verkehr rasant zu. Die GIZ entwickelt deshalb mit verschiedenen chinesischen Partnern Maßnahmen zur Reduktion der Treibhausgasemissionen des Verkehrs. Grundlage für die Analyse der Ausgangslage und der Wirkung von Maßnahmen sind valide Emissionsinventare. Diese zu berechnen ist für den lokalen Verkehr besonders komplex. Auf einem Workshop mit internationalen Experten in Peking haben IFEU-Mitarbeiter die aktuellen Ergebnisse einer neuen Studie vorgestellt, in der die Bilanzierung von Treibhausgasemissionen des Verkehrssektors in deutschen Großstädten untersucht wird.
Weitere Informationen zum Projekt und Link zur Studie ... |
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Experten fordern nachhaltigen Wandel der Wissenschaft
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11.12.12 Damit die Erde auch in Zukunft noch lebenswert bleibt, muss die Wissenschaft aktiver als bisher mit Wissen und Lösungen zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen. Diese Forderung stellten Experten aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft auf dem Kongress "Schafft Wissenschaft die große Transformation?", der gestern in Berlin stattfand. Die Veranstaltung, an der rund 200 Personen teilnahmen, bildete den Abschluss der Veranstaltungsreihe "Transformatives Wissen schaffen" im Rahmen des bundesweiten Wissenschaftsjahres "Zukunftsprojekt Erde". Der Verbund für Nachhaltige Wissenschaft (Nawis) und das Ecological Research Network (Ecornet), in dem das IFEU Gründungsmitglied ist, hatten die Reihe gestartet, um die deutsche Wissenschaft angesichts der drängenden Herausforderungen aufzufordern mehr und aktiver als bisher den notwendigen gesellschaftlichen Wandel zu thematisieren.
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German Energy Transition
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06.12.12 Deutschland hat mit seiner Entscheidung, die Energieversorgung auf erneuerbare Energien umzustellen und aus der Atomenergie auszusteigen, internationales Aufsehen erregt. Die Berichterstattung fokussiert jedoch vielfach einseitig auf die Kosten und Lasten der Energiewende.
Im Auftrag der Heinrich-Böll-Stiftung hat das IFEU die Webseite energytransition.de erstellt, die den Blickwinkel erweitert und strategische Ansatzpunkte und Auswirkungen der Energiewende auf die deutsche Volkswirtschaft, die Umwelt und die Gesellschaft für ein internationales Publikum erklärt
Alle Texte und Grafiken werden unter einer Creative-Commons-Lizenz veröffentlicht, was den freien Zugang für alle Interessierten garantiert. Wir laden Sie dazu ein, die Materialien zu verwenden und die Website als Ausgangspunkt für fruchtbare Diskussionen zu nutzen.
www.energytransition.de
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Fahrplan Energiewende
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03.12.12 Die Energiewende ist politisch beschlossen, ihre Umsetzung hat begonnen - vor zwölf Jahren mit dem ersten Erneuerbare-Energien-Gesetz. Die Energiewende ist ein einschneidender Prozess und muss über Jahrzehnte erfolgen: Es gilt, technische Neuerungen und gesellschaftliche Entwicklungen anzustoßen. Die Transformation erfordert Maßnahmen in allen Bereichen: bei Stromerzeugung und Stromverbrauch, aber auch im Wärme- und Verkehrssektor.
Vielfach tauchen daher Forderungen nach einem „Masterplan“ auf, um Struktur in die Umsetzung der Energiewende zu bringen. Ein interdisziplinäres Team von Wissenschaftlern des Instituts für Energie- und Umweltforschung (IFEU), der Hochschule Regensburg und des Fraunhofer Instituts für Bauphysik (IBP) hat die einzelnen Handlungsstränge der Energiewende zu einem Ganzen verbunden und Schnittstellen und Übergänge in Form eines "Fahrplans Energiewende" als Diskussionsimpuls gestaltet.
Download hier (pdf 4,2 MB)
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Verwertung des Abbruchmaterials von "KlimaHäusern"
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27.11.12 Häuser werden energetisch optimiert gebaut oder der Baubestand umfassend saniert. Zu diesem Zweck werden Baumaterialien eingesetzt, die nicht nur mineralisch sind, sondern in erheblichem Umfang auf Kunststoffe und andere organische Dämmmaterialien zurückgreifen. Nicht selten werden Verbundbaustoffe eingesetzt, wie bspw. Ziegel- oder Betonsteine, die einen Kern aus Dämmmaterial enthalten. Was passiert, wenn diese Häuser rückgebaut bzw. abgerissen werden müssen? Lassen sich auch diese Bauschuttmassen wieder vollständig verwerten oder muss in Zukunft wieder ein erheblicher Massenstrom über Deponien entsorgt werden? Gibt es Bauweisen und Baustoffe, die bei hohen energetischen Standards ein optimales Recycling sicherstellen? Diese Frage stellte sich die Provinz Südtirol, die sich seit Mitte der 90er Jahre mit ihrer Klimahausagentur vorbildlich um hohe energetische Standards im Hausbau bemüht, und beauftragte das IFEU in Zusammenarbeit mit Syneco aus Bozen mit einer entsprechenden Studie, die im Oktober 2012 veröffentlicht wurde.
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Download der Studie (deutsch, pdf 3 MB)
Download der Studie (italienisch, pdf 3 MB)
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Umweltwirkungen von
Verpackungen aus Biokunststoffen
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12.10.2012 Das IFEU hat im Auftrag des Umweltbundesamts (UBA) eine Studie zum Thema Umweltwirkungen von Verpackungen aus Biokunststoffen erstellt. Hintergrund war die 5. Novelle der Verordnung über die Vermeidung und Verwertung von Verpackungsabfällen (VerpackV), die eine Sonderregelung für biologisch abbaubare Kunststoffe bis zum 31.12.2012 beinhaltet. Die Studie beruht auf einer umfangreichen Literaturrecherche sowie eigens durchgeführten ökobilanziellen Berechnungen. Bestandteil sind zudem eine Marktbetrachtung, ein Meinungsbild der Marktakteure sowie Aspekte der Flächenkonkurrenz.
Da in den letzten Jahren ein Trend hin zu biobasierten, aber nicht kompostierbaren, Kunst-stoffen zu beobachten war sind in dieser Studie sowohl die "bioabbaubaren Verpackungen" als auch die "biobasierten, nicht bioabbaubaren Verpackungen" berücksichtigt.
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Aachen gewinnt den ersten Preis für das kommunale Energieeffizienzkonzept |
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24.09.12 Vier herausragende kommunale Energieeffizienzprojekte wurden von der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) im Rahmen des Wettbewerbs "Energieeffizienz in Kommunen – Gute Beispiele 2012" ausgezeichnet. Den ersten Preis erhielt das vorbildliche Energieeffizienzkonzept der Stadt Aachen, das vom IFEU zusammen mit den Stadtwerken und der Stadtverwaltung über mehrere Jahre erarbeitet wurde. Projektleiter Hans Hertle: "Viele der vorgeschlagenen Maßnahmen sind bereits umgesetzt und sparen täglich Energie – das freut mich besonders."
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Optimierung der Verwertung organischer Abfälle |
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13.07.12 Die neue Studie von IFEU und dem Projektpartner ahu AG Aachen hatte zum Thema, bislang nicht quantifizierbare Wirkungen der Ausbringung von Komposten auf Ackerflächen soweit möglich für die Ökobilanz aufzubereiten und die Ergebnisse in die ökobilanzielle Bewertung zu integrieren. Mit den Erkenntnissen aus der bodenkundlichen Bewertung konnte eine neue Bewertung der Humuswirkung von Komposten (Humusreproduktion und Humusanreicherung) aufgenommen werden und erstmals auch Kriterien, die sich aus der nutzbaren Feldkapazität (verminderte Bewässerungsleistung) sowie der Zufuhr mineralischer Masse (Minderung Erosionsgefährdung) ergeben. Zudem erfolgten teilweise deutliche Modifikationen (z.B. Mineraldüngeräquivalenz Stickstoff). Eine weitere Aufgabe im Projekt war eine Neubewertung der Bioabfallverwertung anhand der neuen Erkenntnisse. Dabei zeigt sich, dass die getrennte Erfassung und Verwertung von Bioabfall aus ökologischer Sicht grundsätzlich weiter gestützt wird. Das Verwertungssystem muss jedoch auf eine möglichst umfassende Nutzung der wertgebenden Eigenschaften abzielen und zugleich hohe Standards der Emissionsminderung einhalten.
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Wie stehen Migranten zum Klimaschutz? Pressegespräch in Berlin und Dortmund |
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26.06.2012 Wie groß ist das Engagement von Migrantinnen und Migranten für den Klimaschutz? Gibt es Unterschiede gegenüber Deutschen ohne Migrationshintergrund? Welche Rolle spielt Integration? Bei Pressegesprächen in Berlin, 26.06.2012 und Dortmund, 28.06.2012 präsentierte das EMIGMA-Team Antworten auf diese und weitere Fragen.
Die vorgestellten Erkenntnisse basieren auf einer repräsentativen Untersuchung der Fachhochschule Dortmund, Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften und dem IFEU. Dabei wurden die aus dem realen Verhalten resultierenden Treibhausgasemissionen für jede befragte Person bilanziert. Für die Bilanzierung wurde unter anderem der vom IFEU mitentwickelte CO2-Rechner eingesetzt.
Pressemitteilung FH Dortmund mit zentralen Ergebnissen ... (EMIGMA-website)
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Weiterentwicklung des europäischen Leitindikators für Ressourcenverbrauch |
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21.06.2012 Der "Fahrplan für ein ressourcenschonendes Europa" der Europäischen Kommission benennt den inländischen Materialverbrauch (Domestic Material Consumption - DMC) als den vorläufigen Leitindikator der europäischen Ressourcenpolitik. Er setzt sich zusammen aus dem Gewicht aller im Inland der Umwelt entnommenen Rohstoffe und der Gewichtsbilanz aller importierten und exportierten Waren.
Damit gehen z.B. im Inland entnommene Metallerze und importierte und exportierte Fertigprodukte, wie z.B. ein Mobiltelefon, das seinerseits Metalle enthält, gleichermaßen mit ihrem Gewicht in den Indikator ein. Verlagerungseffekte der Produktion zwischen Inland und Ausland werden ignoriert. Bei einem Projekt in Zusammenarbeit von IFEU, Sustainable Solutions Germany (SSG) und dem Environment Center der Karlsuniversität Prag (CUEC) wurde im Auftrag von Eurostat eine Methode entwickelt, diese gravierende Ungleichbehandlung zu überwinden. Es wurden dabei Methoden der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung mit den Methoden der Lebenszyklusanalyse kombiniert.
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Ecological Research Network – Ecornet jetzt online |
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12.06.2012 Sieben Pionierinstitute der Nachhaltigkeitsforschung in Deutschland haben sich zusammengeschlossen. Sie sind das "Ecological Research Network" (Ecornet), das Netzwerk führender außeruniversitärer Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschungsinstitute in Deutschland. Die Mission von Ecornet: das wissenschaftliche Fundament für gesellschaftliche Transformationen in Richtung Nachhaltigkeit weiter zu entwickeln. Die Ecornet-Institute forschen praxisnah und über die Grenzen der wissenschaftlichen Disziplinen hinweg an Wegen in die postfossile und postnukleare Gesellschaft. Jetzt präsentiert sich das Netzwerk online.
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Baubeginn für das erste Passivhaus in Westchina
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03.05.12 – Urumqi, Provinz Xinjiang/China. In Urumqi's Xingfu Lu (Glücksstrasse) wurde der Baubeginn für das erste Passivhaus in Westchina, ein deutsch-chinesisches Kooperationsprojekt, im Beisein des Bauministers der Provinz Xinjiang und des Vizebürgermeisters der Stadt Urumqi (3,1 Mio Einw.) gefeiert. Der Bauherr, Herr Tang von Dacheng International, und die Baubehörde der Stadt haben das anspruchsvolle Ziel, ein Passivhaus mit einem Heizwärmebedarf unter 15 kWh/m2*a zu verwirklichen. Die Entwurfsplanung wurde von Culturebridge Architects Grünstadt/Beijing und dem Xinjiang Architectural Design Institute erstellt, das Passivhaus-Institut Darmstadt begleitet das Vorhaben. Die Anforderungen an die Bauqualität sind hoch. Die TU Berlin soll hierfür Trainingsmaßnahmen auf der Baustelle durchführen, denn die Baubehörde möchte die Ausbildung der Bauarbeiter langfristig verbessern. Die Planungsarbeiten des IFEU wurden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Förderschwerpunkts Future Megacities gefördert.
IFEU-Projektleiter Bernd Franke erklärte: "Es sind noch einige Probleme zu lösen, damit dieses Passivhaus ein Leuchtturm für China wird: es soll weniger als 15 % der Heizwärme benötigen als nach den geltenden Standard für Neubauten in Urumqi erforderlich. Die technischen und wirtschaftlichen Anforderungen sind hoch. So werden derzeit keine hochwärmegedämmten Passivhausfenster in China produziert: das wird sich mit diesem Projekt ändern. Es zeigt die Chancen für energieeffiziente Produkte aus Deutschland."
Weitere Informationen… (Website RECAST Urumqi)
Foto: Mahrin, TU Berlin
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Sustainable Biomass for Electricity - UN Conference
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03.05.2012 Die UN Energy hat in der österreicher "Bioenergie-Hauptstadt" Güssing
(Burgenland) vom
2. bis 4. Mai 2012 eine internationale Konferenz "Sustainable Biomass for Electricity" (SB4E) ausgerichtet. Mit ca. 200 eingeladenen Experten wurden die Perspektiven für eine weltweite Ausdehnung der Nutzung von fester Biomasse für die Stromerzeugung und die Anforderungen bezüglich Nachhaltigkeit intensiv diskutiert. Dr. Guido Reinhardt und Horst Fehrenbach vom IFEU nahmen teil.
Horst Fehrenbach referierte zum Thema "What is special about solid biomass with regard to sustainability requirements".
Weitere Informationen ...
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Kuhmilch oder Sojamilch?
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26.04.2012 Für das Klima-Orakel hat Dr. Maria Müller-Lindenlauf (IFEU) zur Verbraucherfrage "Ist die Klimabilanz von Milch-Drinks (Soja, Hafer, Reis) besser als die von Milch und kann man diese als Alternative bei der Ernährung empfehlen?" Stellung genommen.
Weitere Informationen ... (Website Klima-Orakel) |
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Regionalkonferenz „Klimaschutz an Schulen und Bildungseinrichtungen“
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30.03.2012 Am 26. April 2012 veranstalten das Umwelt- und Kultusministerium Baden-Württemberg zusammen mit dem IFEU Heidelberg eine Regionalkonferenz „Klimaschutz an Schulen und Bildungseinrichtungen“. Zielgruppe sind Lehrerinnen und Lehrer, kommunale und private Schulträger sowie externe Partner von Schulen aus Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland. Beispiele aus aktiven Kommunen und Schulen zeigen, wie heute erfolgreich Klimaschutz an Schulen und Bildungseinrichtungen betrieben werden kann. Die Regionalkonferenz ermöglicht den persönlichen Kontakt zwischen kommunalen, schulischen und außerschulischen Akteuren. Gleichzeitig bringt sie interessierte Vertreter aus unterschiedlichen Bereichen zusammen, um klima- und energiesparrelevante Themen miteinander zu erörtern und Umsetzungspläne an den Schulen und mit den Schulträgern zu erarbeiten. Die Konferenz ist Bestandteil der Klimaschutzinitiative des BMU.
Zum Konferenzflyer (pdf 564 KB) ...
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Gespräche zur Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsforschung mit Wissenschaftsministerin Theresia Bauer
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| v.l. Frieder Rubik, Markus Duscha, Theresia Bauer, Thomas Korbun |
20.03.2012 Am 2. März 2012 war die baden-württembergische Wissenschafts-ministerin Theresia Bauer zu Gast beim IÖW. Gemeinsam mit Thomas Korbun und Dr. Frieder Rubik vom IÖW sowie Markus Duscha vom IFEU sprach sie über die Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsforschung ihres Bundeslandes. Anlässlich des Besuches würdigte Bauer die beiden traditionsreichen unabhängigen Institute in ihrem Wahlkreis Heidelberg: „Institute wie das IÖW und das IFEU sind Zukunftslabore, die mit Forschung und Innovationen zur nachhaltigen Entwicklung beitragen. Ich möchte sie und andere außeruniversitäre Umweltforschungsinstitute deshalb in die Landesstrategie „Wissenschaft für Nachhaltigkeit“ einbinden.“ |
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Nationaler Top Runner
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20.03.2012 Um das Ziel der Bundesregierung zu erreichen, in Deutschland bis 2020 mindestens 20 Prozent des Energieverbrauchs einzusparen, sind massive zusätzliche Anstrengungen im Bereich der Effizienz erforderlich. Ein Baustein: Die Ergänzung des europäischen „Top-Runner-Ansatzes“ um nationale Instrumente.
Lesen Sie hierzu die vom IFEU im Auftrag des BUND erstellte Studie "Mit nationalen Top-Runner-Instrumenten zum Stromsparziel der Bundesregierung".
Weitere Informationen ...
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Zweiter Newsletter des EU-Bioraffinerie-Projekts SUPRABIO
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20.03.2012 Auf dem Weg zu einer biobasierten Ökonomie gelten Bioraffinerien gemeinhin als eine nachhaltige Form der Biomassenutzung, die zu einer Palette an stofflichen und energetischen Produkten hinführt, welche auf nachwachsenden Rohstoffen basiert. Die EU-Kommission fördert derzeit drei große Forschungsprojekte zu diesem Thema, u. a. das von der Brunel University koordinierte SUPRABIO-Projekt. Projektpartner aus acht europäischen Ländern erforschen und entwickeln seit Februar 2010 Bioraffineriekonzepte mit einem besonderen Fokus auf innovativen biochemischen und thermochemischen Konversionsverfahren, Prozessintegration sowie Fragen der Nachhaltigkeit. Letztere werden unter Federführung des IFEU bearbeitet.
Lesen Sie hier den 2. Projekt-Newsletter ...(pdf 1.35 MB)
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